530 Tage, nachdem die Regierung das Flugverbot zwischen 1 Uhr und 5 Uhr morgens verkündet hatte, erfüllten von den 35 Wochen seit Anfang 2026 nur zwei die Höchstgrenzen für Flüge zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens.
Der Umweltverband Zero veröffentlichte die Daten, aus denen hervorgeht, dass in 33 Wochen ein übermäßiger Flugverkehr in der Nacht herrschte, wodurch das Problem des Lärms und der Flughafenaktivitäten in Lissabon in den frühen Morgenstunden fortbestand.
Der Verband zählte am Flughafen Lissabon zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens 4.647 Flugbewegungen. Davon fanden 1.165 zwischen 1 Uhr und 5 Uhr morgens statt, also in dem Zeitraum, für den die Regierung ein Verbot von Nachtflügen zugesagt hatte.
Das Gesetz sieht vor, dass zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens maximal 91 Flugbewegungen pro Woche stattfinden dürfen – ein Wert, der in nur zwei der 35 Wochen, die für die Datenerhebung berücksichtigt wurden, eingehalten wurde.
Im August wurde die höchste Anzahl an Nachtflügen verzeichnet. Zwischen dem 17. und 23. August fanden 187 Flugbewegungen in den frühen Morgenstunden statt, womit das wöchentliche Limit von 91 um 96 Flugbewegungen überschritten wurde. Mit anderen Worten: Die Flughafenaktivität lag um 105,5 % über dem gesetzlich festgelegten Wert.







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