Der Stadtrat genehmigte auf seiner Sitzung am 19. August den Beginn des Regelungsverfahrens, nachdem die Stadträte Carlos Gouveia Martins und Alexandra Evangelista einen entsprechenden Vorschlag vorgelegt hatten.
Die Entscheidung bedeutet nicht, dass bereits neue Vorschriften in Kraft sind. Vielmehr wird damit ein Prozess eingeleitet, in dessen Rahmen untersucht werden soll, wie gemeinsam genutzte E-Scooter und Fahrräder derzeit genutzt werden und wo möglicherweise Änderungen erforderlich sind.
Barlavento berichtet, dass der Gemeinderat plant, Park- und Verkehrsbereiche zu bewerten sowie Situationen zu untersuchen, in denen Roller oder Fahrräder auf Gehwegen oder barrierefreien Wegen Probleme verursachen könnten.
An dem Prozess werden EMARP, die Polizei, Betreiber, Gemeinderäte sowie Vertreter von Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität beteiligt sein. Auch Unternehmen, die Tourismusbranche und andere interessierte Parteien sollen konsultiert werden.
Das Abstellen wird voraussichtlich eines der wichtigsten Themen sein. Falsch abgestellte E-Scooter können Gehwege blockieren und insbesondere für Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte, ältere Einwohner und Familien mit Kinderwagen Schwierigkeiten verursachen.
Die Initiative steht zudem im Zusammenhang mit dem Plan für nachhaltige städtische Mobilität von Portimão für den Zeitraum 2024–2034.
Portugal hat Anfang dieses Jahres den nationalen Rechtsrahmen für Carsharing- und Mikromobilitätsdienste aktualisiert. Die im Mai veröffentlichten Änderungen betrafen unter anderem elektronische Plattformen und Verträge, Anforderungen an Betreiber sowie den Verbraucherschutz.
Portimão wird nun mit den technischen Studien, Konsultationen und rechtlichen Verfahren beginnen, die erforderlich sind, bevor eine kommunale Verordnung ausgearbeitet werden kann.








Follow us on social media