Daten von Imovirtual zeigen, dass nur 7,3 % des Neubaubestands auf Einfamilienhäuser entfallen, was verdeutlicht, dass Wohnungen in Neubauprojekten eine herausragende Rolle spielen. Die Daten zeigen außerdem, dass das Angebot an Einfamilienhäusern zwischen Mai und Juli 2026 um 12,2 % zurückging und der Preisanstieg weiterhin stärker ausfällt als der bei den Wohnungspreisen verzeichnete Anstieg.
In einer Pressemitteilung erklärt Sylvia Bozzo, Marketingleiterin bei Imovirtual: „Der Neubau ist mittlerweile eindeutig stärker auf Wohnungen ausgerichtet, während Einfamilienhäuser in diesem Segment einen immer geringeren Anteil einnehmen. Diese Entwicklung trägt zu einer geringeren Verfügbarkeit dieser Art von Immobilien auf dem Markt bei und festigt deren Positionierung als zunehmend knappes und begehrtes Produkt.“
Imovirtual weist zudem darauf hin, dass der Unterschied zwischen dem Angebot an Neubau- und Bestandsimmobilien erheblich ist. Einerseits „machen Einfamilienhäuser nur 7,3 % des Neubauangebots aus, auf dem Bestandsmarkt hingegen entfallen weiterhin 47,1 % der verfügbaren Immobilien auf sie.“ Das Beratungsunternehmen fügt hinzu, dass „sich der Neubau heute praktisch auf Wohnungen konzentriert, während der Gebrauchtimmobilienmarkt das Hauptsegment ist, in dem Einfamilienhäuser weiterhin eine bedeutende Rolle spielen.“
Aus derselben Quelle geht zudem hervor, dass „der Unterschied zwischen dem Angebot an Neubauten und dem Angebot an Bestandsimmobilien besonders groß ist.“
Auswirkungen auf die Preise
Der Mangel an Immobilien spiegelt sich auch in den Preisen wider: „Zwischen Mai und Juli 2026 stieg der Durchschnittspreis für Einfamilienhäuser um 7,1 %, während Wohnungen lediglich eine Wertsteigerung von 1,2 % verzeichneten.“ Derzeit liegt der Durchschnittspreis eines Einfamilienhauses um 7 % über dem einer Wohnung, was die Knappheit dieser Immobilienart verdeutlicht.
Die Art der zum Verkauf stehenden Immobilien könnte ebenfalls die Preisunterschiede erklären, da es sich bei den verfügbaren Einfamilienhäusern vor allem um „Neubauten handelt und das Angebot an Bestandsimmobilien besonders groß ist“. Bei den Wohnungen hingegen gibt es eine größere Vielfalt, die „von T3-Wohnungen (38 %) dominiert wird, gefolgt von T4-Wohnungen (33 %) und T2-Wohnungen (14 %), was eine stärkere Anpassung an die Bedürfnisse der städtischen Märkte widerspiegelt.“









Follow us on social media